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GreisslerPLUS - Nahversorgung im ländlichen Raum

Die tägliche Nahversorgung im ländlichen Raum ist vor allem für ältere und weniger mobile Menschen eine Herausforderung. Die kooperativ entwickelte IKT-Plattform GreisslerPLUS bietet Lösungen an.

Kurzbeschreibung

Die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs stellt für alle Menschen ein Grundbedürfnis dar. Besonders im ländlichen Raum ist die Versorgung mit diesen Gütern zunehmend schwierig. Für ältere und weniger mobile Menschen gefährdet diese Entwicklung die Versorgung.

Neben der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs geht gleichzeitig die soziale Funktion der lokalen NahversorgerInnen verloren: Diese fungieren auch als Treffpunkt und Austauschmöglichkeit und sind häufig für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen nicht mehr zugänglich.

IKT-Plattform in der Pilotregion Schneebergland

Ziel des Projekts GreisslerPLUS ist es, diese Herausforderung mit einer IKTPlattform zur Nahversorgung in der Pilotregion Schneebergland zu adressieren und damit eine Verknüpfung von NahversorgerInnen, lokalen ProduzentInnen und KonsumentInnen unter Rücksichtnahme auf lokale und regionale Bedürfnisse und Gegebenheiten zu ermöglichen.

Kern des Projekts ist eine kooperative Entwicklung, in die einerseits das Projektkonsortium und andererseits KonsumentInnen, lokale AnbieterInnen sowie weitere AkteurInnen eingebunden sind.

Auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen

Die zukünftigen NutzerInnen der IKTPlattform werden von Beginn an in das Projekt einbezogen und können direkten Einfluss auf die Entwicklung nehmen. Ziel ist es, eine möglichst heterogene Gruppe von NutzerInnen aus den unterschiedlichen Nutzungsgebieten (KonsumentInnen, NahversorgerInnen, ProduzentInnen, Wirtschaftstreibende etc.) zu erreichen und die Plattform auf deren Bedürfnisse abzustimmen.

Die jeweiligen Ansprüche an eine Austausch- und Versorgungsplattform werden in spezifischen Workshops kooperativ erarbeitet und in einem Anforderungskatalog für die Programmierung zusammengefasst. Die technische Umsetzung der IKT-Plattform erfolgt inklusive eines Testbetriebs. Dabei wird auf eine umfassende Prozessbegleitung durch das Projektteam gesetzt. Dies soll den NutzerInnen die Scheu vor neuen Technologien nehmen und sie in der Anwendung unterstützen.

Darüber hinaus werden die wirtschaftlichen Aspekte des Projekts beleuchtet und mögliche Betreiber- und Finanzierungsmodelle evaluiert. Ziel ist es, nach Abschluss des Forschungsprojekts die gesamte Struktur an eine Betreibergesellschaft oder einen Betreiberverein zu übergeben, der die Plattform dann in den Markt einführt und weiterentwickelt.

Projektbeteiligte

Konsortialführer

RaumRegionMensch ZT GmbH

Weitere Konsortialpartner

  • FH Technikum Wien
  • LEADER-Region NÖ Süd
  • OPESTRA e. U.

Kontaktadresse

Projektkoordinator

DI Michael Fleischmann
E-Mail: michael.fleischmann@raumregionmensch.at

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