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PotentiAAL – Pflege

Eine Studie zur Abschätzung des Marktpotenzials von Technologien aus dem Bereich "Ambient Assisted Living"

Bibliographische Daten

Louise Schmidt, Marcus Borrmann, Wolfgang Habacher, Eva Robl, Kurt Majcen, Sandra Murg, Sybille Reidl
Herausgeber: JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
Deutsch, 124 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Aufgrund der demografischen Entwicklung gibt es in Österreich sowohl einen immer höheren Anteil als auch eine größere Anzahl an älteren Menschen. Es findet jedoch nicht nur ein Wandel der Altersstruktur statt, auch die Gesundheitssituation der älteren Menschen verändert sich. So ist eine Zunahme an chronischen Erkrankungen, wie Adipositas, Diabetes und Bluthochdruck zu beobachten und auch ein steigender Anteil an multimorbiden Personen.

Der Wunsch, so lange wie möglich im eigenen Umfeld und im eigenen Zuhause zu verbleiben, ist stärker denn je. Jedoch ohne ein gewisses Ausmaß von Unterstützung ist das für viele in den späteren Lebensjahren kaum realisierbar. Gleich-zeitig ist mit einem Engpass hinsichtlich der formellen Pflegekräfte sowie mit einer zunehmenden Belastung der Angehörigen zu rechnen (letztere nicht zuletzt aufgrund der steigenden Berufsbeteiligung von Frauen, die nach wie vor den größten Anteil an informellen Pflegedienstleistungen erbringen).

Es stellt sich daher die Frage, ob eventuell AAL-Technologien eine unterstützende Rolle spielen können. Die primäre Zielgruppe dieser Lösungen sind damit diejenigen Personen, die aufgrund einer körperlichen bzw. kognitiven Einschränkung oder Krankheit Hilfsbedarf bei der Verrichtung der Aktivitäten des täglichen Lebens (activities of daily living – ADL) und instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens (instrumental activities of daily living – IADL) aufweisen.

Neben dieser primären Ziel-gruppe ist auch für die Sekundäranwenderinnen und -anwender (formelle Betreuungs- und Pflege-dienste als auch pflegende Angehörige) der Einsatz von AAL-Lösungen insofern interessant, als AAL-Lösungen bei der Betreuung und Pflege selbst Unterstützung bieten und auch den Betreuungs- und Pflegebedarf verringern könnten.

Die Gruppe der Tertiäranwenderinnen und -anwender beschäftigt sich unter anderem mit der Frage der Versorgung im Gesundheitssystem; auch für diese Gruppe ist daher das Thema, welche Rolle Technologien spielen sollen relevant.

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